Dialogmarketing - aktueller den je!
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Erstellt von:
01.09.2011 07:29
Für die ersten sechs Monate des Jahres 2011 registrierte Nielsen allein 1,7 Milliarden Euro Bruttospendings, die in die Kundenansprache per Briefpost flossen. Damit konnte diese Gattung zwar weniger stark zulegen als der Gesamtmarkt, schaffte es aber trotzdem, ein kleines Plus von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreichen.
Ein Blick auf die einzelnen Branchen zeigt einige Unterschiede. Offenbar wurden – je nach Branche – ganz unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. So haben zum Beispiel die Handelsunternehmen ihr Dialogmarketing ausgebaut, und so für das gute Ergebnis ihrer Gattung gesorgt. Demgegenüber haben z.B. die Automobilhersteller trotz höherer Bruttowerbeausgaben speziell den Versand von Werbemailings gegenüber dem Vorjahreszeitraum reduziert.
Professionelles Dialogmarketing zahlt sich aus
Eine überdurchschnittlich hohe Wachstumsrate (über 28 Prozent Plus) war vor allem beim Versand von teiladressierten Werbesendungen (wie beispielsweise dem Postwurfspezial der Deutschen Post) zu beobachten. Die weitaus größte Anzahl der Direct Mails wurde allerdings ohne konkrete Adressierung an die Privathaushalte verschickt: 81 Prozent aller Werbebriefe trugen keine Anschrift.
Die erwähnten, sehr beliebten teiladressierten Werbesendungen wurden laut Marktforschungsinstitut Nielsen vor allem häufig von Banken zur Kundenansprache benutzt. Besonders aktiv waren hierbei z.B. die Interhyp, die Norisbank und die Ing-Diba. „Mit Prokon Capital war ein weiteres Unternehmen der Finanzbranche auf diesem Gebiet sehr werbeaktiv, und nach Interhyp sogar der zweitstärkste Werber mit teiladressierten Werbesendungen im Monat Juni 2011“, weiß Nielsen zu berichten.